Schnittstellenmatrix
Schnittstellen zwischen Leistungen eindeutig regeln
Viele Probleme im Facility Management entstehen nicht innerhalb einer einzelnen Leistung, sondern dort, wo Aufgaben, Informationen oder Verantwortlichkeiten von einer Stelle auf eine andere übergehen. Technisches Facility Management trifft auf IT, Security auf Zutrittsmanagement, Reinigung auf Nutzerorganisation, Instandhaltung auf Produktion oder ein Hauptauftragnehmer auf Nachunternehmer. Eine Schnittstellenmatrix macht diese Übergänge sichtbar und legt fest, wer welchen Teil eines Gesamtprozesses übernimmt und wie die Übergabe zwischen den Beteiligten funktioniert.
Damit ergänzt sie andere Governance-Instrumente. Während eine RACI-Matrix Rollen innerhalb eines Prozesses zuordnet, konzentriert sich die Schnittstellenmatrix auf die Grenze zwischen Leistungen, Organisationseinheiten oder Vertragspartnern. Im bestehenden Vertragsanhang-Konzept ist diese Abgrenzung sinnvoll, weil RACI-, Eskalations-, Change- und Freigaberegelungen jeweils eigenständige Funktionen besitzen.
