Freigabe- und Entscheidungsmatrix
Entscheidungen eindeutig zuordnen und beschleunigen
Eine Freigabe- und Entscheidungsmatrix legt im Facility Management fest, welche Rollen bestimmte Entscheidungen treffen, prüfen oder genehmigen dürfen. Sie schafft damit Klarheit über Kompetenzen und verhindert, dass operative Vorgänge verzögert werden, weil Zuständigkeiten erst im Einzelfall geklärt werden müssen. Gleichzeitig schützt sie Auftraggeber und Auftragnehmer davor, dass Personen Verpflichtungen eingehen, für die ihnen die erforderliche Befugnis fehlt.
Die Matrix sollte sich auf diejenigen Entscheidungen konzentrieren, die für Leistung, Kosten, Qualität, Termine oder Risiken relevant sind. Nicht jeder betriebliche Vorgang benötigt eine formale Freigabe. Routineentscheidungen sollten möglichst dort getroffen werden, wo die notwendige Fachkenntnis vorhanden ist. Größere wirtschaftliche oder vertragliche Entscheidungen benötigen dagegen eine entsprechend höhere Entscheidungsebene.
